Brasilianische klassische Lieder

Auch in der klassischen Musik versucht Rei Nakamura originelle Projekte zu gestalten. Zur Zeit liegt ihr Hauptinteresse bei klassischer Musik aus Brasilien. Sie hat ihre Kindheit und Jugend ab dem dritten Lebensjahr in Brasilien verbracht, bis sie zum Studium nach Deutschland kam.

In ihrem Repertoire befinden sich „Impressoes Seresteiras“ und „Rudepoema“ von Heitor Villa-Lobos und „ Toccata“ von Claudio Santoro als Solo Stücke. Mit „Rudepoema“ nahm sie am Theaterstück „Villa Lobos ou Les sons en extase“ Theater Nacional de Luxembourg im Februar 2010 teil. Später im Jahr 2010 stand das Projekt „Brasilianische klassische Lieder“ mit der Sängerin Angela Diel im Mittelpunkt. Die Rückmeldungen des Publikums waren sehr positiv, so dass dieses Projekt weitergeführt werden soll.

Außer Heitor Villa-Lobos gibt es viele andere, in Europa weniger bekannte Komponisten, die die brasilianische Musik repräsentieren, zum Beispiel Claudio Santoro, Vlademir Henrique und Ronaldo Miranda. Das Projekt bietet dem Publikum die Möglichkeit, über „Samba und Fußball“ hinaus, einen Einblick in die Weiterentwicklung der klassischen Musik in der brasilianischen Kultur zu bekommen, indem es die Inspirationsquellen der Komponisten kennenlernt. Dichtung und Vertonung sind u.a. durch Folklore, Rituale und afrobrasilianische Rhythmen beeinflusst. Erleichtert wird dem Publikum der Zugang durch Erklärungen der Sängerin Angela Diel.